kunst:dialoge

kunst:dialoge

Zu Beginn des Jahres 2017 haben sich zehn Damen, allesamt Mitglieder der Gesellschaft für Moderne Kunst, zusammengefunden, um das großartige und wichtige Format der kunst:dialoge zu unterstützen. Sie haben sich entschieden, die Initiative für die kommenden drei Jahre zu fördern. Damit ist die nähere Zukunft der kunst:dialoge gesichert.

Die Initiative wurde durch die Gesellschaft für Moderne Kunst 2003 maßgeblich mitbegründet. Heute sind die kunst:dialoge in der Museumspädagogik des Museum Ludwig angesiedelt und werden von Angelika von Tomaszewski, Leiterin der Kunstvermittlung, betreut.


kunst:dialoge in der Ausstellung „Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus“, rechts vorne: Otto Freundlich: Frauenbüste, 1910 © Gesellschaft für Moderne Kunst, Foto: Jürgen Schulzki
kunst:dialoge in der Ausstellung „Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus“, rechts vorne: Otto Freundlich: Frauenbüste, 1910 © Gesellschaft für Moderne Kunst, Foto: Jürgen Schulzki
Foto: Nathan Ishar
Foto: Nathan Ishar

Das innovative Vermittlungsformat lädt vor allem ein junges Publikum, aber auch alle anderen Besucher und Besucherinnen des Museum ein. Im Dialog gibt es die Gelegenheit, sich über Künstlerinnen und Künstler und ihre Werke auszutauschen. Die kunst:dialoge helfen, Hemmschwellen abzubauen oder auch persönliche Ansichten zu diskutieren.

Zudem sind die kunst:dialoge eine anspruchsvolle Ausbildung: Studierende der Kunstgeschichte der Universitäten Köln, Bonn und Düsseldorf werden als Kunstvermittler und Kunstvermittlerinnen ausgebildet, nicht nur in ihrem Fachbereich, sondern auch in den Techniken der Kontaktaufnahme, des Sprechens, der Haltung, der spontanen Reaktion, sprich der Vermittlung von Kunst an ein breites Publikum.