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Betye Saar, 1926 in Los Angeles geboren, arbeitet mit vorgefundenen Materialien, die sie zu Kunstwerken zusammensetzt. Dabei schöpft sie aus vielfältigen Quellen: mystischen, ethnologischen, alltagskulturellen und gesellschaftspolitischen. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die afroamerikanische Geschichte der USA.

Betye Saar: The Divine Face (Das göttliche Gesicht), 1971 © Courtesy of the artist and Roberts Projects, Los Angeles. Foto: Robert Wedemeyer

The Divine Face, 1971

Für The Divine Face (Das göttliche Gesicht) von 1971 ließ sie sich von einer magischen Schriftenrolle aus Äthiopien aus dem späten 19. Jahrhundert anregen. Das sternenförmige Gesicht malte sie auf eine Kuhhaut und ergänzte es mit einem zur Erde und einem zum Himmel blickenden Auge – nach den Worten der Künstlerin „ein alles bewahrender Gott“. Zusätzlich mit Schlangenhaut und Pfauenfeder geschmückt verbindet das Werk Geschichte und Spiritualität und vermittelt Saars Botschaft von Erinnerung und Ermächtigung.

The Divine Face wurde gemeinsam von der Gesellschaft für Moderne Kunst und dem Museum Ludwig erworben.

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