Aktuelle Veranstaltung

Kunst im Kontext #44:
Diamond Stingily im digitalen Gespräch mit Rindon Johnson (auf Englisch)

Montag, 23. November 2020, 19 Uhr

https://us02web.zoom.us/j/81962355724

Bitte auf den Link klicken, um am Zoom-Webinar teilzunehmen.


Diamond Stingily zählt zu den jungen „rising stars“ der aktuellen US-amerikanischen Kunstszene. Rindon Johnson verfolgt als Kunstkritiker Stingilys Werk seit einigen Jahren. Sie werden sich in einem ca. 30-minütigen digitalen Gespräch darüber unterhalten, welchen Herausforderungen sie als junge Künstlerin in den USA heutzutage begegnet – sozial, politisch, künstlerisch.

Anlässlich der Erwerbung von Stingilys Elephant Memory, #27, 2019, durch die Initiative Junger Ankauf sollten Stingily und Johnson ursprünglich ganz analog im Museum Ludwig ihr Gespräch führen. Da dies aber aktuell nicht möglich ist, machen wir aus der Not eine Tugend und nutzen zum ersten Mal Zoom, um Ihnen auch in diesen Zeiten eine Auseinandersetzung mit aktueller Kunst zu ermöglichen.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Weitere Informationen zum Vortrag

Diamond Stingily
Diamond Stingily Foto: Celeste Sloman für die The New York Times, 2019
Rindon Johnson
Rindon Johnson Selbstportrait, 2020

Diamond Stingily

Diamond Stingily wurde 1990 in Chicago, Illinois, geboren und lebt und arbeitet in Brooklyn, New York. Sie ist sowohl Künstlerin wie Dichterin. Ihr Werk hat sie in zahlreichen Lesungen, Performances, Gruppen- und Soloauftritten, Ausstellungen vorgestellt. Stingily arbeitet vor allem in den Medien Skulptur, Readymade und Video und beschäftigt sich autobiografisch mit ihren eigenen Erinnerungen. Oft benutzt sie Alltagsgegenstände und adaptiert sie zu neuen Kontexten, um Gegensätze zu vereinen. Ihre Kunst beschäftigt sich mit Identität,
Herkunft, sozialer Klasse, Geschlecht und Rassismus mit einem Unterton von Schmerz und Gewalt. Ihre jüngsten Arbeiten hat sie in den Einzelausstellungen Wall Sits im Münchner Kunstverein (2019); Doing the Best I Can im CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco (2019), Off Kedzie, Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin (2019) und Life in My Pocket, ICA Miami, Miami (2018) gezeigt.


Rindon Johnson

Rindon Johnson ist ein amerikanischer Künstler und Schriftsteller. Er wurde in San Francisco, Kalifornien geboren. Nach seinem Studium an der New York University erhielt er 2018 seinen Master of Fine Arts in Sculpture am Bard College, State of New York. Johnson hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen u.a. in New York, Berlin, Los Angeles und San Francisco. In seiner multidisziplinären Kunstpraxis verwischen sich bewusst die Grenze zwischen Fotografie, Skulptur und Performance, indem er verschiedene Materialien wie Leder, Licht, Vaseline, Video, Fotografie und Holz verwendet, um Aspekte des Lebensraums, der Erinnerung und der Geschichte zu erforschen. Johnson hat für eine Reihe von Online- und Printpublikationen wie The Brooklyn Rail, Cultured Magazine, Hyperallergic und Artforum geschrieben. Zudem ist er Autor mehrerer Bücher, darunter Nobody Sleeps Better Than White People (2016) und dem Virtual Reality E-Book Meet in the Corner (2017). Johnson lebt und arbeitet in Brooklyn, New York, und Berlin.